«Dieses Release macht sichtbar, was bisher im Verborgenen lief: welcher Workflow wann ausgelöst wurde, wo tatsächlich Kapazität fehlt und welche Filiale welche Dienstleistung anbietet.»
— Patrick Breiter, CTO von Calenso

«Warum ist diese Bestätigung nicht angekommen?» Diese Frage landete bisher beim Support. Ebenso die zweite: Warum meldet der Forecast eine hohe Auslastung, obwohl halbe Teams in den Ferien sind? Das Calenso Release August 2026 beantwortet beide Fragen direkt im Dashboard.

Im Mittelpunkt stehen diesmal die Prozesse hinter der Buchung: Dienstleistungen pro Filiale, nachvollziehbare Workflow-Protokolle sowie ein Buchungswidget, das fremdes CSS nicht mehr an sich heranlässt. Dazu kommen 14 neue Funktionen, 12 Verbesserungen und 34 behobene Fehler.

Das Calenso Release August 2026 im Video

Sie sehen die Neuerungen lieber, als dass Sie darüber lesen? Im Release-Video zeigt Ralf die wichtigsten Punkte direkt in der Anwendung.

Was steckt im Calenso Release August 2026?

Ein Release bündelt neue Funktionen, Verbesserungen und technische Aktualisierungen zu einem gemeinsamen Update unserer Software für Online-Terminbuchung. Ausgerollt wird es automatisch für alle Konten, weshalb Sie nichts installieren und nichts neu konfigurieren müssen.

Der Schwerpunkt liegt diesmal nicht im Buchungsfenster selbst, sondern in allem, was dahinter läuft. Dienstleistungen lassen sich pro Filiale zuweisen, Workflows protokollieren ihre Ausführung, und die Auswertungen unterscheiden neu zwischen echter Auslastung und Absenzen.

Besonders profitieren Organisationen mit mehreren Standorten sowie Teams, die stark auf automatisierte Nachrichten setzen. Zudem erhalten Marketing- und IT-Verantwortliche mehr Kontrolle über Einbettung, Darstellung und Datenschutz.

Neue Funktionen im August-Update

Vierzehn neue Funktionen sind in dieses Release eingeflossen. Wir stellen sie nacheinander vor, damit Sie sofort erkennen, was für Ihren Anwendungsfall relevant ist.

1. Multi-Store: Dienstleistungen pro Filiale zuweisen

Mitarbeitende, die in mehreren Filialen arbeiten, bieten neu pro Standort unterschiedliche Dienstleistungen an. Wer also am Standort A Beratungen übernimmt und am Standort B ausschliesslich Servicetermine, wird genau so gebucht. Verfügbarkeiten, Buchungswidget und Dashboard berücksichtigen das automatisch. Die Zuweisung erfolgt im Dashboard direkt beim jeweiligen Mitarbeitenden.

Voraussetzung: Multi-Store-Add-on

2. Filialauswahl als Buchungsfrage

Die Filiale lässt sich im Smart Widget neu als Buchungsfrage abfragen, genau so, wie es die Mitarbeitenden-Auswahl bereits konnte. Das hilft überall dort, wo die Mitarbeitendenliste lang ist und Ihre Kundschaft ohnehin nicht nach einer bestimmten Person, sondern nach dem Standort sucht.

Die Frage funktioniert eigenständig oder in Kombination mit der Mitarbeitenden-Auswahl. Wird zuerst die Filiale gewählt, zeigt die anschliessende Auswahl nur noch Personen dieses Standorts. Kehren Sie die Reihenfolge um oder ändern die Filiale nachträglich, bleibt die Auswahl konsistent.

Voraussetzung: Multi-Store-Add-on

3. Analytics: Gruppentermine und teilbare Filter-Vorlagen

Die Auswertungen haben zwei grössere Erweiterungen erhalten. Gruppentermine erscheinen neu als eigener Auswertungsbereich, inklusive Teilnehmerzahlen, Auslastung und Entwicklung über die Zeit. Zudem speichern Sie häufig genutzte Filterkombinationen samt vordefinierter Zeiträume als Vorlage und teilen sie mit dem Team. Wiederkehrende Auswertungen sind damit nur noch einen Klick entfernt. Parallel dazu haben wir Abweichungen zwischen den Analytics-Zahlen und den tatsächlichen Terminen bereinigt.

4. Ressourcen-Forecast: Absenzen zählen nicht mehr als blockierte Kapazität

Ferien-, Krankheits- und Unfall-Einträge aus verbundenen Kalendern galten im Ressourcen-Forecast bisher als blockierte Kapazität. Die Auslastung wirkte dadurch höher, als sie tatsächlich war, und die Planung stützte sich auf zu pessimistische Zahlen. Absenzen bilden neu eine eigene Kategorie, erscheinen in Tagesbalken, Mitarbeitenden-Zeilen und Tagesdetail separat und fliessen nicht mehr in die blockierte Kapazität ein.

Damit die Erkennung zu Ihrer Schreibweise passt, konfigurieren Sie die Absenz-Schlüsselwörter pro Konto, gruppiert nach Krankheit, Unfall, Ferien und übrigen Abwesenheiten. Kalendereinträge, die als «Abwesend» markiert sind, gelten unabhängig von den hinterlegten Wörtern immer als Absenz.

Voraussetzung: Ressourcen-Forecast-Add-on

5. Workflow-Protokolle: nachvollziehen, was wirklich passiert ist

Für jeden Workflow gibt es neu ein Ausführungsprotokoll im Dashboard. Sie sehen auf einen Blick, wann ein Workflow ausgelöst wurde, welche Schritte durchlaufen wurden und ob der Versand erfolgreich war. Somit lässt sich ohne Support-Anfrage nachvollziehen, warum eine Nachricht angekommen ist oder eben nicht.

6. Workflow-Testmails an beliebige Adressen

Workflow-E-Mails liessen sich bisher nur in der Online-Vorschau prüfen. Neu senden Sie eine echte Testmail an eine beliebige Adresse. So sehen Sie das Ergebnis genau so, wie es bei Ihrer Kundschaft im Postfach landet, inklusive Darstellung im jeweiligen E-Mail-Programm.

7. Benachrichtigungskanal pro Kundin und Kunde

Ihre Kundinnen und Kunden legen neu selbst fest, ob sie E-Mail, SMS oder beides erhalten möchten. Diese Präferenz berücksichtigen auch die Workflows, weshalb die Kommunikation automatisch über den gewünschten Kanal läuft.

8. Zustellart für Kalendereinträge frei wählbar

Sie bestimmen neu selbst, wie ein Termin im Kalender ankommt: als Kalendereintrag oder als formelle Besprechungseinladung, bei der die empfangende Person in ihrer Kalender-App zusagen, ablehnen oder auf «Tentativ» setzen kann. Die Einstellung lässt sich für Kundschaft und Mitarbeitende getrennt setzen. Mitarbeitende haben den Termin meist ohnehin im synchronisierten Kalender, weshalb für sie ein Kalendereintrag oft die bessere Wahl ist.

Zusätzlich konfigurierbar ist, wer als Organisator erscheint, also Firma, zugewiesene Mitarbeitende oder Filiale, und ob dessen E-Mail-Adresse in der Kalenderdatei mitgeschickt wird. Bei einer Stornierung verschwindet der Eintrag weiterhin automatisch aus dem Kalender der empfangenden Person.

9. Microsoft Teams als Add-on

Microsoft Teams ist neu als eigenständiges Add-on verfügbar und lässt sich gezielt für Ihr Konto aktivieren. Parallel dazu haben wir die Teams-Anbindung stabiler gemacht. Fehler beim Erstellen von Meeting-Links melden wir neu klar, statt die Verbindung stillschweigend zu deaktivieren.

10. Vergangene bezahlte Termine stornieren, mit Rückerstattung

Administratorinnen und Administratoren stornieren neu auch bereits stattgefundene, bezahlte Termine und lösen dabei direkt eine Rückerstattung aus. Ist eine Stornierung nicht möglich, erklärt eine konkrete Meldung den Grund, statt nur einen allgemeinen Fehler zu zeigen.

11. Buchungswidget standardmässig gegen fremdes CSS isoliert

Immer wieder kam es zu Konflikten zwischen dem CSS des Buchungswidgets und dem CSS der Gastgeber-Website. Mal überschrieb die Website die Darstellung des Widgets, mal wirkte das Widget in die Seite hinein. Solche Fälle waren schwer zu diagnostizieren und konnten jederzeit durch eine Änderung auf Ihrer Website neu entstehen. Daher haben wir einen klaren Schnitt gemacht.

Das Buchungswidget erscheint neu standardmässig in einem eigenen Shadow DOM und ist damit vollständig vom CSS der Gastgeber-Website abgeschottet. Sie müssen dafür nichts umstellen und nichts neu einbinden. Keine überschriebenen Schriften, keine verschobenen Buttons, keine Überraschungen nach einem Theme-Update.

Auch das Smart Widget kennt diese Isolation neu. Weil bei der Web-Component-Einbindung nirgends erfasst ist, welche Seiten sie verwenden, bleibt die Isolation dort bewusst optional. Sie greift nur, wenn die Einbindung das Attribut shadow-dom setzt. Ohne dieses Attribut ändert sich für bestehende Einbindungen nichts.

Handlungsbedarf, wenn Sie das Widget bisher von aussen gestylt haben

Die Abschottung wirkt in beide Richtungen. Wer das Widget als Web Component einsetzt und sein Design über das CSS der übergeordneten Seite gesetzt hat, erreicht das Widget damit nicht mehr. Ihr Layout greift nach dem Update also nicht mehr. Stellen Sie in diesem Fall sicher, dass die Funktion «Benutzerdefiniertes CSS» für Ihr Konto aktiv ist, und hinterlegen Sie Ihr Design dort unter Einstellungen, Benutzerdefiniertes CSS. Sind Sie unsicher, ob Sie betroffen sind, melden wir uns gerne bei Ihnen, am besten vor dem Update.

12. Eigenes CSS für Termin- und Event-Landingpages

Die Landingpages, auf denen Ihre Kundschaft Termine und Events verwaltet, passen Sie neu mit eigenem CSS an Ihren Markenauftritt an. Konfigurierbar ist das direkt im Dashboard, also ohne Umweg über den Support.

13. Datenschutzfreundliche Kalendereinträge mit Initialen

Für Kalendereinträge stehen neu Platzhalter mit Namens-Initialen bereit. Damit tragen Sie Termine in den geteilten Team-Kalender ein, ohne vollständige Kundennamen preiszugeben. Für datenschutzsensible Branchen ist das ein wichtiger Schritt.

14. Konfigurierbare Terminbeschreibung im Kalender

Der Inhalt, der bei der Kalender-Synchronisation in die Terminbeschreibung geschrieben wird, ist neu pro Konto als Vorlage konfigurierbar. Sie bestimmen selbst, welche Informationen im Kalendereintrag stehen und welche nicht.

Verbesserungen und Optimierungen

Neben den grossen Funktionen steckt dieses Release voller Detailverbesserungen, die den Alltag spürbar angenehmer machen. Diese zwölf Punkte haben wir umgesetzt:

  • Position der Buchungsfragen wählbar: Dienstleistungsabhängig geladene Buchungsfragen platzieren Sie im Smart Widget neu oberhalb oder unterhalb der Kundenfelder.
  • Link zum Termin nach der Buchung: Das Smart Widget zeigt direkt im Anschluss einen Link zum gebuchten Termin an.
  • Whitelabel-Einstellungen auf einer Seite: Alle Optionen sind neu auf einer einzigen, übersichtlichen Seite zusammengefasst.
  • Ressourcen nach Verbindungsstatus filtern: Die Übersicht filtert neu nach Kalender- und Meeting-Verbindung, also verbunden, nicht verbunden oder fehlerhaft. Fehlerhafte Verbindungen sind damit sofort auffindbar.
  • Qualifizierungsfragen im Termin bearbeiten: Beantwortete Qualifizierungsfragen erscheinen neu auch im Bearbeiten-Formular eines Termins.
  • Webhooks mit Buchungsfragen-Kennung: Webhook-Payloads enthalten neu die frei definierbare Kennung der Buchungsfrage. Integrationen müssen sich somit nicht mehr auf technische IDs stützen.
  • Neue Platzhalter: Slot-Titel für Vorlagen, eine Kennung für individualisierte Meeting-Bezeichnungen sowie das Land in den Standortangaben.
  • Bessere Auffindbarkeit der Buchungsseite: Titel, Meta-Beschreibung, Sprachkennzeichnung und Sprachalternativen liefern wir neu serverseitig aus. Dadurch erscheinen Buchungsseiten in Suchmaschinen mit den korrekten eigenen Angaben.
  • Einheitliche Feldbezeichnungen: Vor- und Nachname sind über Dashboard, Widget, Smart Widget, Buchungsseite und Registrierung hinweg gleich beschriftet.
  • Klareres Wording: Der Hinweis zur Filialauswahl im Widget heisst neu «Filialen-Auswahl» statt «Geschäftsauswahl». Zudem haben wir eine fehlerhaft formulierte deutsche Vorlage korrigiert.
  • Hilfe-Center: Defekte Links im Dashboard sind repariert, fehlende Artikel ergänzt.
  • Ruhigere Fehlerbehandlung: Erwartete Eingabe- und Konfigurationsfehler behandeln wir nicht mehr als Systemfehler. Bei einer unbekannten Filiale nennt die Antwort neu die gültigen Filialnamen, sodass sich falsch konfigurierte Integrationen selbst korrigieren lassen.

Security

Dieses Release enthält erneut ein umfangreiches Sicherheitspaket. Wir haben mehrere Stellen geschlossen, an denen Datensätze nicht konsequent auf das eigene Konto eingegrenzt wurden. Betroffen waren Kunden- und Termin-Zusatzfelder, Sammel-Aktionen auf Kunden und Events sowie die Terminverschiebung.

Zusätzlich leiten wir die Buchungsquelle neu aus der Authentifizierung ab statt aus den Angaben des Aufrufers. Der bei einer Buchung verwendete API-Schlüssel wird revisionssicher protokolliert und erscheint niemals in API-Antworten. Interne Schnittstellen zwischen unseren Diensten nutzen ein eigenes Geheimnis.

Im Dashboard bieten wir Aktionen ohne die nötige Berechtigung gar nicht mehr an. Vom Server gelieferte Meldungen stellen wir neu als reinen Text dar statt als HTML. An der Bedienung ändert sich für Sie nichts, doch Ihre Daten sind noch besser abgesichert.

Behobene Fehler

Vierunddreissig Fehlerbehebungen sind eingeflossen. Thematisch gebündelt sieht das so aus:

  • Kalender-Synchronisation: Terminänderungen über iCloud und CalDAV schlugen dauerhaft fehl, weil ein veralteter Stand nie aktualisiert wurde. Office-365-Abfragen erneuern ihr Zugriffstoken neu automatisch. Beim erneuten Verbinden wird nicht mehr das falsche Konto reaktiviert, und wiederholt fehlschlagende Exchange-Verbindungen laufen wieder.
  • Workflows und Benachrichtigungen: Doppelte Workflow-E-Mails gehören der Vergangenheit an. Erinnerungs-Webhooks lösen neu auch bei aktivierten Workflows aus, der Versand an eine hinterlegte zweite Adresse funktioniert, und Wartelisten-Nachrückungen erhalten Bestätigung und Erinnerung wieder zuverlässig.
  • Buchungswidget und Buchungsseite: Eine leere Filialliste führt nicht mehr zu einem Fehler, das Abwesenheits-Fenster beachtet das eingestellte Zeitformat, und um den Jahreswechsel zeigt das kompakte Widget das richtige Jahr. Auf dem Smartphone lässt sich die Beschreibung bei Gruppenterminen und Events wieder vollständig lesen.
  • Smart Widget: Qualifizierungsfragen verschwinden nicht mehr bei automatischem Laden der Buchungsfragen. Positions- und Pflichtfeld-Steuerung für eigene Buchungsfragen sind zurück, die Mitarbeitenden-Vorauswahl über den Link greift wieder, und die Vorschau im Konfigurator entspricht der Live-Ansicht.
  • Termine und Buchungsfragen: Das Verschieben funktioniert neu auch ohne hinterlegte Dienstleistung und bei erreichtem Buchungslimit. Die Option «versteckt» blendet eine Buchungsfrage nur noch im Buchungsprozess aus, und Datumsfelder lassen sich im Bearbeiten-Modus speichern.
  • Filialen, Ressourcen und Berechtigungen: Termine mit Verweis auf eine gelöschte Filiale entstehen nicht mehr, beim Löschen verlangen wir konsequent eine Ziel-Filiale. Für Filialen freigegebene Aktionen sind wieder sichtbar, und eine zusätzliche verfügbare Ressource wird korrekt mitgebucht.
  • Preise, Pakete und Zahlungen: Bei ausgeblendetem Preis erscheint kein Preis-Label mehr. Paketbuchungen zählen bei den Limiten mit, Gutscheincodes aus Affiliate-Links greifen automatisch, und eine fehlgeschlagene Stripe-Rückerstattung wird sauber abgefangen statt unvollständig zurückgerollt.
  • Auswertungen und Exporte: Der Kundenfilter liefert mit der Option «Lead» korrekte Ergebnisse. Der Excel-Export von Event-Slots weist Mehrfachantworten nicht mehr doppelt aus, ein Adress-Platzhalter erzeugt kein überzähliges Komma, und Teilnehmende mehrtägiger Events lassen sich in einzelnen Unter-Terminen bearbeiten.
  • Anmeldung und Stabilität: Bei Entra ID beziehungsweise Azure SSO aktualisieren sich Bedienelemente und Verbindungs-Abzeichen sofort, und die erneute Anmeldung läuft im selben Browser-Tab. Eine Störung des Token-Dienstes bricht Buchungsseiten nicht mehr ab, Sammel-Aktionen melden keinen falschen Erfolg, und nicht ladbare Verfügbarkeiten zeigen neu eine klare Meldung.

Technical upgrades

Das Fundament entscheidet über Geschwindigkeit und Sicherheit. Deshalb steckt auch unter der Haube viel Arbeit in diesem Release.

  • Angular 21: Smart Widget, Preisseite und Link-Shortener laufen neu auf Angular 21. Somit profitieren Sie von einem moderneren Unterbau, schnellerer Auslieferung und langfristiger Wartbarkeit.
  • Widget-Isolation: Das Buchungswidget läuft standardmässig im Shadow DOM und ist gegen fremdes CSS auf der Gastgeber-Website abgeschirmt, ohne Anpassung auf Ihrer Seite. Das Smart Widget kennt dieselbe Isolation neu ebenfalls, dort jedoch ausdrücklich als Opt-in.
  • Weniger Fehlerrauschen: Erwartete Client- und Konfigurationsfehler erfassen wir nicht mehr als Systemfehler. In einem Fall stammten allein aus einer fehlkonfigurierten Integration über 16 000 Meldungen. Echte Störungen erkennen wir dadurch deutlich schneller.
  • Testabdeckung und Testhygiene: Unser End-to-End-Testframework deckt neu auch das Buchungswidget ab. Parallel dazu haben wir über 150 wirkungslose oder verwaiste Testartefakte entfernt und für bisher ungetestete Bereiche echte Tests ergänzt. Die Testresultate sind damit wieder ein verlässliches Signal.
  • Härtung der Entwicklungsumgebungen: Eine Debug-Komponente, die in Entwicklungs- und Testumgebungen offenlag, ist wieder abgesichert.

Häufige Fragen zum Calenso Release August 2026

Funktionen und Vorteile

Was ist neu im Calenso Release August 2026?

Das Release bringt 14 neue Funktionen, 12 Verbesserungen und 34 behobene Fehler. Die grössten Neuerungen sind Dienstleistungen pro Filiale, die Filialauswahl als Buchungsfrage, Ausführungsprotokolle für Workflows sowie ein Buchungswidget, das standardmässig im Shadow DOM gegen fremdes CSS abgeschottet ist. Dazu kommen Gruppentermin-Auswertungen, eine saubere Absenz-Erkennung im Ressourcen-Forecast und Microsoft Teams als eigenes Add-on.
Was bringen die Workflow-Protokolle konkret?

Bisher liess sich von aussen nicht erkennen, ob ein Workflow ausgelöst wurde und ob der Versand geklappt hat. Neu zeigt ein Ausführungsprotokoll im Dashboard Zeitpunkt, durchlaufene Schritte und Versandergebnis. Zusammen mit der neuen Testmail-Funktion prüfen Sie eine Workflow-E-Mail vorab im echten Postfach. Somit klären Sie Rückfragen selbst, ohne den Support einzubeziehen.
Warum ist die Absenz-Erkennung im Forecast wichtig?

Ferien und Krankheit galten bisher als blockierte Kapazität, wodurch die Auslastung zu hoch erschien. Wer auf diese Zahlen plante, sah weniger Spielraum, als tatsächlich vorhanden war. Neu erscheinen Absenzen als eigene Kategorie und fliessen nicht in die blockierte Kapazität ein. Die Schlüsselwörter konfigurieren Sie pro Konto, damit die Erkennung zu Ihrer Schreibweise passt.

Einführung, Kosten und Technik

Muss ich für das Update etwas tun?

In der Regel nicht, denn das Update rollt automatisch für alle Konten aus. Eine Ausnahme gibt es jedoch: Wer das Buchungswidget als Web Component einsetzt und es über das CSS der übergeordneten Seite gestaltet hat, muss sein Design neu unter «Benutzerdefiniertes CSS» hinterlegen. Melden Sie sich bei Unsicherheit gerne vorab bei uns.
Welche Funktionen sind kostenpflichtig?

Drei Neuerungen setzen ein Add-on voraus. Die Zuweisung von Dienstleistungen pro Filiale und die Filialauswahl als Buchungsfrage benötigen das Multi-Store-Add-on. Die Absenz-Erkennung gehört zum Ressourcen-Forecast-Add-on. Microsoft Teams ist neu ein eigenständiges Add-on. Sprechen Sie uns an, dann schalten wir das gewünschte Add-on für Ihr Konto frei.
Was bedeutet die Shadow-DOM-Isolation für meine Website?

Das Buchungswidget läuft in einem abgeschotteten Bereich und ignoriert das CSS Ihrer Website. Für die meisten Einbindungen ist das eine reine Verbesserung, weil Theme-Updates die Darstellung nicht mehr verändern. Haben Sie das Widget jedoch bewusst von aussen gestylt, greift dieses CSS nicht mehr. Ihr Design gehört dann unter «Benutzerdefiniertes CSS» im Dashboard. Beim Smart Widget bleibt die Isolation optional und greift nur mit dem Attribut shadow-dom.

Fazit: Calenso Release August 2026 als Wettbewerbsvorteil

Ob Filial-Logik, nachvollziehbare Workflows oder eine Auslastung, die endlich der Realität entspricht: Das Calenso Release August 2026 beantwortet vor allem Fragen, die bisher im Support landeten. Zudem sorgt die Widget-Isolation dafür, dass Ihre Buchungsstrecke unabhängig von Änderungen auf Ihrer Website stabil aussieht.

Wir danken Ihnen für Ihr Feedback und Ihre Ideen. Möchten Sie sehen, wie sich das Update für Ihr Team nutzen lässt? Dann lernen Sie Calenso am besten direkt in Aktion kennen. Alle Details finden Sie zudem im Hilfe-Center und in der Übersicht aller Funktionen.

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